Category: Südamerika

Unser Absturz in die Illegalität – Erlebnisbericht vom argentinischen Schwarzmarkt

Eigentlich machen wir sowas ja sonst nie. Im normalen Leben sind wir ja schon fast lächerlich rechtschaffene Menschen. Total umgänglich und so. Aber manchmal, ja manchmal packt es eben selbst den grundanständigsten Travelier. Von jetzt auf gleich fangen die Augen an zu glänzen. Und plötzlich ist nichts wichtiger als das leidige alte Geld. So geschehen



Argentinien Roadtrip (Norden): 14 Tage. 13 Provinzen. ± 6.650 km.

14 Tage. 13 Provinzen. Mehr als 6.650 km. Und das ohne GPS oder zuverlässige Landkarte? Für echte Roadtrip Fans kein Problem! Unser Roadtrip durch den Norden Argentiniens führte uns in nur zwei Wochen durch die weiten Steppen der Pampas, den Dschungel von Misiones, die Dornbuschsavannen des Gran Chaco und in die Höhenluft der Anden. Ja,



Santa Ana, Misiones – Unser ganz privater Tempel des Todes

Als Kind, war er mein absolutes Idol. Er war der Grund, warum ich eigentlich Archäologie studieren wollte. Und seine Filme kannte ich schon mit neun in- und auswendig. Doch das richtige Indiana Jones Feeling suchte ich bisher vergeblich. Bis ich nach Santa Ana in Misiones kam. Sobald wir die schützenden Mauern des Visitor Centers von Santa



Laurens und der unsichtbare Lkw – Nächtliche Begegnungen auf Argentiniens Straßen

 “Nein! Zurück!” schrie ich und schaffte es gerade noch, meine Gliedmaßen vom Griff ins Lenkrad abzuhalten. Ja, ich habe euch hier schon des Öfteren von unseren (angeblichen) Nahtoderfahrungen erzählt, doch anders als bei den restlichen (mehr oder weniger) fantasievoll ausgeschmückten Geschichtchen aus dem Leben der Traveliers, ist diesmal auch Laurens der festen Überzeugung, dass es



Argentiniens verlorener Sohn – Die Geschichte von Ernestito und Che Guevara

Che Guevara war kein Kubaner. Das sollte eigentlich jeder wissen. Wer es allerdings noch nicht weiß, wird in Argentinien schnell eines Besseren belehrt! Denn hier prunken sogar in der gottverlassen Provinz von Misiones riesige Werbeplakate mit dem argentinischen Helden am Straßenrand! Kindheitsträume in Caraguatay Man muss sich den Bundesstaat Misiones so vorstellen: flache Buschlandschaft, ein paar



Schlaflos in La Cumbre – Angriff der Riesenspinnen

“Mach das Licht an!” Laute Atemgeräusche. “Na los!” Deckenrascheln, gefolgt von hastigen Schritten. “Bitte!” Wenn ich etwas so gar nicht ab kann, dann sind das Spinnen. Diese kleinen haarigen Tierchen, die einem überall auflauern und die man nicht mehr loswird, haben sie einen erst einmal so richtig lieb gewonnen. Sie sind schnell, schwindelfrei, und einfach



Paolo – Eine Geschichte über die Liebe. Und über das Reisen.

Ich war zwölf. Und ich war verliebt. Nein, dies ist nicht die Geschichte meiner ersten großen Liebe. Dies ist die Geschichte von Paolo, oder wie auch immer man damals in Südamerika hieß. Den wirklichen Namen nämlich habe ich längst vergessen. Paolo war neunzehn und ziemlich klein. Trotz sieben Jahre Altersunterschied, überragte ich ihn bereits um



Wie Hitler nach Argentinien auswanderte – Unser Besuch im Nazihotel

30. April 1945. Berlin steht in Flammen. Und was macht der Führer? Der wandert nach Argentinien aus! Nein, Hitler starb nicht in Berlin, sondern in Patagonien, Argentinien! Das behaupten zumindest eine ganze Reihe Verschwörungstheoretiker. Die gelungene Flucht verdankte der Führer der wohlhabenden Familie Eichhorn, darunter wohl ganz besonders Ida Eichhorn, die ihm in ihrem Hotel Eden



Argentiniens Wasserfälle: Iguazú vs. Moconá – Ein Steckbrief

Argentinien ist berühmt für seine Wasserfälle. Besonders die Iguazú Wasserfälle im Nordosten des Landes sind heute kaum noch von der Reiseroute der meisten Argentinienurlauber wegzudenken. Doch auch die Daheimgebliebenen kommen ins Schwärmen, wenn von den Wassermassen die Rede ist, die sich an Argentiniens berühmtesten Wasserfällen mit tosendem Gebrüll an der brasilianischen Grenze in die Tiefe stürzen.



Typisch argentinisch – Essen aus dem Land der Gauchos

Wenn sie an typisch argentinisches Essen denken, denken die meisten Europäer an von Kohle angebrannte Steaks. Dabei ist Essen in Argentinien eine Herzensangelegenheit. Im Herzen glauben sich Argentinier nämlich Italiener (d.h. sie reden viel, laut, und vor allem oft sinnloses Zeug), wären aber noch lieber Franzosen. Wie jeder weiß, spielt die Küche gerade in diesen