Wir haben´s auch endlich getan: 5 in 1 Liebster Award

LiebsterAward

Da wir schon zu Schulzeiten regelmäßig mit 30 Jahren Unglück bestraft wurden, weil wir absichtlich Kettenbriefe unterbrachen und sich bis heute daran nicht wirklich was geändert hat, haben sich die Nominierungen für den Liebster Award mittlerweile auf einen Stapel angehäuft, den ich in naher und ferner Zukunft wohl niemals mehr abzuarbeiten gewagt hätte, bis…

…ja, bis ich auf Elisas Version des Liebster Awards gestoßen bin und ihre brillante Idee, das Ganze doch einfach abzukürzen, ohne mit der Wimper zu zucken an mich gerissen habe. Daher gibt´s jetzt statt der 55 mittlerweile fälligen Antworten die klassischen 11. Und das Beste daran: Ich darf mir meine Lieblingsfragen auch noch selbst zusammenstellen! So here we go:

Sabine von Reisenomadin

  1. Gang- oder Fensterplatz?

Definitiv Fensterplatz. Erstens weil ich nach 28 Jahren Flugerfahrung noch immer unglaubliche Angst vorm Fliegen habe und nur so sicher gehen kann, dass das Ding auch wirklich abhebt. Zweitens, weil ich aus dem gleichen Grund generell den ganzen Flug verschlafe und den anderen Fluggästen mein – sagen wir – eher unansehnliches Schlafgesicht ersparen möchte.

  1. Wie lautet dein liebstes Zitat rund um das Reisen und von wem stammt es?

“Half the fun of travel is the aesthetic of lostness.” – Ray Bradbury

Lisa von Travelisi

  1. Was fotografierst du unterwegs am liebsten?

Alles! Ob Natur, Architektur, Menschen oder Tiere – vor meiner Kamera ist absolut nichts sicher. Ich erlebe meine Reisen eigentlich fast ausschließlich durch den Sucher. Seit ich mir allerdings vor ein paar Jahren ein Weitwinkelobjektiv zugelegt habe, stehen Straßen inmitten atemberaubender Landschaften ganz oben auf der Liste. Da nimmt man dann für das perfekte Bild, auch schon mal den ein oder anderen Hauch Lebensgefahr in Kauf.

  1. Was vermisst du am meisten, wenn du unterwegs bist?

Das Ausschlafen! Ja, ich bin bekennender Langschläfer. Wenn ich nicht unbedingt aufstehen muss, wird es auch schon mal gerne 13, 14 Uhr, ehe sich meine Äuglein von selbst öffnen. Auf Reisen aber klingelt mein Wecker in der Regel um 6:30 Uhr. Warum? Weil man unterwegs per Definition immer, aber wirklich immer zu wenig Zeit hat!

Björn von Björns Reiseblog

  1. Seit wann und warum lebst du in Berlin?

Uns verschlug es 2009 für unser Masterstudium nach Berlin. Eigentlich wollten wir nur zwei Jahre bleiben. Doch nach einem Auslandsjahr in den USA und ein paar Monaten zurück in Luxemburg, dachte sich das Schicksal wohl „Die gehören nach Berlin!“ und machte Laurens eine offer he couldn´t refuse.

  1. Wie bewegst du dich typischerweise in der Stadt fort?

Zu unserer Schande müssen wir gestehen: Die Roadtrip Blogger besitzen kein eigenes Auto. Und da das Fahrradfahren uns irgendwie nicht wirklich im Blut liegt, bleibt eigentlich nur noch der gute, alte öffentliche Verkehr. Und natürlich die eigenen Füße. Die sind nämlich nicht nur zum Nationalpark Durchwandern gemacht, sondern kommen auch in der Wahlheimatstadt immer öfters zum Einsatz.

Franziska von Keine Weltreise

  1. Zeig mir ein lustiges Reisefoto und erzähle die Geschichte dahinter!

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Ja, wir haben uns selten so geschämt wie an jenem folgenschweren Tag im Mai 2012. Aber wie kam´s eigentlich dazu? Ganz einfach: Es regnete, die Indianer weigerten sich zu tanzen, wir verquatschten uns mit dem Manager des Cultural Centers, irgendwas mit Jacques Santer und Gipfeltreffen und plötzlich trugen wir Fellmützen und mussten für ein Erinnerungsfoto posieren. Warum? Man ist dem trotz intensiver Untersuchungen bis heute leider nicht auf die Schliche gekommen.

  1. Zelt oder eher Luxussuite? Warum?

Weder noch. Meistens übernachten wir in einem abgedroschenen Motel irgendwo am Straßenrand. Hauptsache billig und mit Bad. Im Hotelzimmer wird ja sowieso nur geschlafen und maximal noch ´ne Pizza verdrückt. In Städten oder wenn wir ausnahmsweise mal im Voraus wissen, in welcher Gegend wir übernachten werden, schauen wir auch gerne mal bei AirBNB rein. Zelt, bzw. Campervan stehen aber auch schon seit einiger Zeit auf unserer Bucket List. Mal kucken, ob man das Campen mit 28 noch lernen kann.

Francesca von Travelastic

  1. Was ist dein bislang größtes Abenteuer gewesen?

Diese Frage schreit geradezu nach einem weiteren Zitat:

„Abenteuer ist das Ergebnis schlechter Planung.“ – Colonel John Nicholas Blashford-Snell

Demnach war bisher so ziemlich jede unserer Reisen ein gigantisches Abenteuer, denn schlechte Planung  ist quasi unser zweiter Blogname. Flug, Auto und eventuell noch die 1. Nacht werden im Voraus gebucht, der Rest hat mehr die Form eines großen Fragezeichen. So mussten wir uns z.B. in den Weiten von South Dakota mit einer gerade mal 5×5 cm großen Landkarte durch mehrere hundert Kilometer lichterlose Wildnis kämpfen und brauchten in Argentinien ganze 3 Wochen, um festzustellen, dass die Tatsache, dass auf unserer Landkarte nur eine Straße eingezeichnet ist, nicht zwangsläufig bedeutet, dass wir die ständig neben uns herfahrende Autobahn als Fata Morgana abtun sollten. Aber genau solche Abenteuer sind es, die man noch den Enkelkindern erzählen wird. Und genau das wiederum ist der Grund, warum wir die Planung unserer Reisen wohl auch in Zukunft nicht ganz so genau nehmen werden.

  1. Was ist dein Rezept zum glücklich Sein?

Vier Räder und eine Landkarte. Mehr braucht´s nicht zum Roadtrip. Und mehr braucht´s auch nicht zum glücklich Sein.

Geklaute Frage: Lynn von Lieschenradieschen – Reist 

  1. Was ist dein bester Roadtripsong?

Beim Reiseblog für Roadtrip Fans, musste die geklaute Frage natürlich etwas mit dem schönsten Zeitvertreib der Welt zu tun haben. Und jetzt kommt´s: Statt mit Roadtrip Klassikern fahren die Traveliers mit Country Musik! Seit unserer Zeit in den USA, passt für uns nichts besser zum Roadtrippen als moderner Country. Doch die Ausnahme bestätigt bekanntermaßen die Regel und so hat unser absoluter Lieblingssoundtrack natürlich so absolut gar nichts mit Country zu tun. Doch hört selbst!

Auf die Gefahr hin, wieder mal 30 Jahre Pech zu ernten, gibt´s an dieser Stelle keine weiteren Nominierungen.